Lebenslauf






geboren am 15. Februar 1948 als zweites von fünf Kindern (Klaus, Chefarzt; Kurt, Lehrer; Rosemarie, Diplom-Dolmetscherin; Marlies, Journalistin) der Ärztin Dr. med. Elisabeth Eichstädt und des Architekten Karl-Heinz Eichstädt in Alten-Buseck bei Giessen in Hessen.

Röm.-katholisch,

Kinder:

Björn: Dipl.-Biol., Neurobiologie, Geschäftsf. PR-Agentur München, Tübingen, Peking, Berlin
Kerstin: in Anwaltskanzlei Kreuzkamp & Partner, Düsseldorf
Bastienne: Studium Biologie, Carl von Ossietzky Universität, Oldenburg
Bernadette: Biologin M.Sc., Institut für Biologie, Freie Universität Berlin


Larissa Charise, Enkeltochter
Kenji, Enkelsohn




Abitur 1968 in Wetzlar/Lahn (sehr gut), nom. Studienstiftung des Deutschen Volkes. Studium der Humanmedizin seit 1968 an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, seit 1971 an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, dort Staatsexamen (sehr gut). Promotion mit Unterstützung der Deutschen Forschungs-Gemeinschaft (DFG) zu Problemen des Mitralklappenersatzes in der Herzchirurgischen Universitätsklinik unter Prof. Dr. Wolfgang Bircks 1973 (Korreferent L Seipel).

Zweitstudium: 12 Semester Jurastudium, spez. Medizin. Haftpflicht, Arzt- und Patientenrecht. Gutachter für alle Gerichte, Oberlandesgerichte und Bundesgerichtshof






Dienstvertrag der DFG von Februar 1972 bis Februar 1974 im Sonder-Forschungsbereich Physio-logie/Kardiologie (SFB 30, Sekretär PD Dr. G. Arnold) unter Profs W. Lochner und F. Loogen an der Universität Düsseldorf. Tierexperimentelle Arbeiten zum Wärmeaustausch bei extrakorporaler Zirkulation mit PD Dr. J. Chr Reidemeister und zur Langzeitperfusion mittels Herz-Lungenmaschine mit PD Dr. H. D. Schulte.

Medizinal-Assistentenzeit 1974/75 an chirurgischen (Abdominal-, Unfall-, Gefäßchirurgie) und internisti- schen (Gastroenterologie, Angiologie, Kardiologie, Intensivmedizin) Klinikabteilungen in Düsseldorf.

Assistenzarzt 1975, 1976, 1977 Herzzentrum Bad Krozingen/Freiburg, Brsg. unter Prof. Dr. H. Roskamm. Ausbildung in allen klinisch kardiologischen Methoden. Station für Herzfehler (P. Stürzenhofecker), Intensivstation (E. Lönne), Schrittmacherstation (G. Csapo), Angiographie (P. Rentrop), kardiologische Radiologie (H. Reindell). Publikationen, erste Kongressbeiträge Dtsch. Ges. Herz- u. Kreislaufforschg., erste Lehrbuchbeiträge 1976. Wechsel nach Ausschöpfung der Weiter­bildungs­ermächtigung.

Internistische Weiterbildung 1977, 1978, 1979 an der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen unter Prof. Dr. K. Kochsiek. Rotierende internistische Weiterbildung einschließlich Intensivmedizin (zus. m. W. Scherbaum, M. Freund u.a.). Kardiologische Stationen (mit B. Maisch, G. Riegger u.a.) Kardiologische Funktionsdiagnostik. (D. Larbig), Hypertensiologie (K. Hayduk), Schrittmacher und Elektrophysiologie (R. Haasis). Publikationen zur Myokardperfusion, Endokarditis, Kardiomyopathien u.a.

Zusätzlich Arbeiten im Institut für Nuklearmedizin unter Prof. Dr. U. Feine und Aufbau der Myokard-szintigraphie und Herzbinnenraumszintigraphie 1977 als eine der ersten Arbeitsgruppen in Deutschland (mit W. Müller-Schauenburg, K. Anger u.a.) mit Vorträgen und Publikationen auch in diesem Fachgebiet.

Abschluss der Assistentenzeit ab 1.10.1979 an der Medizinischen Universitätsklinik Charlottenburg der Freien Universität Berlin unter Prof. Dr. H. Schmutzler. Alle kardiologischen Methoden einschließlich invasiver Infarkttherapie (W. Rutsch). Abschluß der internistischen Weiterbildungszeit (4.9.1980) und zusätzlich Teilgebiet Kardiologie (18.10.1983). Oberarzttätigkeit seit Abschluss der internistischen Facharztzeit.

Seit 1.10.1984 auch Oberarzt für den Zusatzbereich der kardiologischen Nuklearmedizin und Radiologie bei Prof. Dr. R. Felix. Aufbau und Leitung des Forschungsprojektschwerpunktes (FPS) für Isotopen-kardiologie. Durchführung digitaler Angiographien und kardialer Kernspintomographie seit November 1983 als eine der ersten Arbeitsgruppen international. Akute Infarktdiagnostik mittels Kernspin-tomographie als erste Arbeitsgruppe 1984.


Insgesamt Weiterbildungen: Innere Medizin, Kardiologie, Nuklearmedizin, Radiologie.






Habilitationsschrift für Innere Medizin 1982 zur Quantifizierung der Myokarddurchblutung. Antritts-vorlesung als Hochschullehrer 13.4.1983. Am 30.11.1984 Berufung auf eine kardiologische C3-Professur am Universitätsklinikum Essen, eigene Rufablehnung. Am 15. 7.1985 Ernennung zum apl. Professor für Innere Medizin und Kardiologie an der Freien Universität Berlin. Berufung auf eine "Fiebiger-Professur für hervorragend qualifizierte Nachwuchswissenschaftler". Am 12.8.1986 Berufung auf C3-Professur auf Lebenszeit an der Freien Universität Berlin, Rufannahme. Danach in der engeren Wahl um mehrere kardiologische Lehrstühle (Marburg 16.4.1987, Regensburg 10.11.1989) und in der Endlistung um einen nuklearmedizinischen Lehrstuhl (Bochum 9.5.1996). Einziger Kliniker, der in die engere Lehrstuhl-auswahl zweier unterschiedlicher Fachgebiete kam. Selbst abgelehnte Chefarztpositionen (Düsseldorf 6.2.1985, Bad Schwalbach 6.3.1987, Cham 13.1. 1989, Kiel 10.4.1991, Essen 24.4.1991, Stendal 21.6.1994). Stellvertretender Direktor der Strahlenklinik der Charité bis 31.1.1999. Ab 1.2.1999 Ärztlicher Direktor der Charité-Fachklinik für Herz-, Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen in Templin über die Planung der zweckgebundenen Einrichtung einer S-C4-Professur. Nach Aufgabe des externen Klinikprojektes durch die Charité wieder Rückkehr in die Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie der Charité am Campus Virchow Klinikum Berlin. Seit 12.01.2007 wieder stellvertretender Geschäftsführender Direktor. Zum 31.3.2013 Verabschiedung aus dem aktiven Dienst der Charité. Seit dem 1.4.2013 Chefarzt Kardiologie des Rehazentrums Potsdam.

Mehrere amerikanische Fellowships (FCCP, FICA u.a.), gewähltes Mitglied der New Yorker Akademie der Wissenschaften seit 1982, Hospitationen in Los Angeles (H. J. C. Swan, D. Berman) und New York (S. Horowitz, R. Devereux, V. Fuster). ca. 1000 Fachvorträge und zahllose Vorsitze auf wissenschaftlichen Tagungen, mehr als 1200 Abstracts, Zeitschriften- und Buchbeiträge, in vielen Sprachen, wie deutsch, englisch, französisch, spanisch, japanisch, chinesisch. Eigene Lehrbücher und -filme in deutschen und amerikanischen Ausgaben. Mehrere Wissenschaftspreise (u.a. Outstanding Investigators Award 1987 in San Francisco von E. Rapaport zus. m. C. Holubarsch u.a.; Posterpreis der Deutschen Röntgen-gesellschaft 1989 in Bremen zus. m. R. Langer u.a.; Wissenschaftl. Filmpreis d. Kongressges. f. ärztl. Fortbildung 1989 in Berlin zus. m. T. Meinertz; Henri Becquerel Medaille 1996 in Münster u.a.). Erstbeschreibung weltweit für das "delayed enhancement" des Gadoliniums bei akuten Ischämien und Infarkten. Herausgeber und Wissenschaftlicher Beirat mehrerer Fachzeitschriften. Mehrfach Mitglied in Universitätsgremien. Erster Vorsitzender der Arbeitsgruppe Nuklear-Kardiologie der Dtsch. Ges. f. Kardiologie 1988-1993. Vorsitzender der Ethik-Kommission der Charité von 1994-2004. Mitglied der Promotionskommission, Review-Komitee für medizin. Prüfungsfragen, Auswahlkommission für Studienplatzvergabe. Mitglied im Council für Klinische Kardiologie der American Heart Association, Mitglied vieler weiterer Wissenschaftsgesellschaften, Geschäftsführer der Berlin-Brandenburgischen Kardiologen-Gesellschaft.




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